Australien Fauna
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Australien Fauna

Australien Fauna - Informationen

Australien ist berühmt für seine Beuteltiere wie Kängurus, Wallabies, Koalas und Wombats. Allein von den Kängurus gibt es rund 45 Arten, die vom kleinen Rattenkänguru bis zum 2 Meter großen Riesenkänguru reichen. Dafür ist die Zahl der einheimischen, hoch entwickelten Säuger geringer. Hunde, Kaninchen, Füchse, Pferde und sogar der Dingo sind „Importartikel“, die aus dem Ausland nach Australien eingeführt wurden und sich dort weiter vermehrt haben.

Wie die Pflanzen sind auch die australischen Tiere gut an ihre Umgebung angepasst. So ernährt sich der Koala hauptsächlich von den reichlich vorkommenden Eukalyptusblättern, aber auch von Akazien und Obstbäumen. Bedingt durch die verschiedenen Klimazonen, sind jedoch nicht alle Regionen von denselben Tierarten besiedelt.

Außer den Beuteltieren gibt es noch weitere, teils kuriose Tierarten in Down
Under, beispielsweise die eierlegenden Kloakentiere. Einer ihrer bekanntesten
Vertreter ist das Schnabeltier, das die körperlichen Merkmale vieler
verschiedener Tiere vereint.

Die australischen Vogelarten reichen von zahlreichen Papageien über Finken und Sittiche bis hin zu Vögeln wie dem straußähnlichen Emu, der überhaupt nicht fliegen kann.

Darüber hinaus leben die giftigsten Schlangen und Spinnen der Welt in
Australien, die gefährlichsten unter ihnen sind die "brown snakes" sowie die Rotrückenspinne und zwei Sorten der Trichternetzspinnen.

Da diese Tiere Menschen in der Regel meiden, sind sie weniger bedrohlich als etwa die Würfelqualle. Diese hält sich in tropischen Gewässern auf und gibt mit ihren bis zu vier Meter langen Tentakeln ein lähmendes Gift ab, das innerhalb kurzer Zeit tödlich wirkt.

An Badeverbote sollte man sich also in jedem Fall halten, zumal sich in manchen Regionen auch Krokodile im Wasser tummeln. Während das Süßwasser- bzw. Johnstonkrokodil harmlos ist, ist das "Saltie", das Salzwasser- oder auch Leistenkrokodil, sehr gefährlich. In den betroffenen Gebieten wird mit entsprechenden Hinweisschildern vor den bis zu sieben Meter langen Reptilien gewarnt.

Übrigens sind die australischen Tiere heute weniger durch Jäger, als viel mehr
durch Waldbrände und Krankheiten bedroht.